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3. Bild: Und wo ist Gott? | Drucken |

Handlungszeit und Ort:

  • 1610, Studierzimmer Galileis, Universität Padua in Venedig

Themen:

  • Die Konsequenzen des neuen Weltbildes
  • Der Mensch Galilei: Unbedingter Glaube an die Vernunft und unterwürfiger Briefschreiber

Wissenschaftliches:

  • Der Mond, und die Jupiter-Monde, ist der Himmel jetzt abgeschafft?

Handlung:

  • Galilei beweist mittels des Fernrohrs die kopernikanische Lehre. 

 

Mithilfe des Fernrohrs, kommen Galilei und Sagredo durch Beobachtungen zu Bahnbrechenden neuen Erkenntnissen. Galilei erklärt dem Freund, dass die Erde und ihr Mond von der Sonne angestrahlt werden und somit kein Unterschied zwischen diesen besteht. Worauf hin Sagredo vor den Folgen, die die Entdeckung mit sich bringt warnt, und den Fall Giordano Brunos verweist, welcher für genau diese Behauptung verbrannt wurde. Galilei tut diese Warnung leichtfertig ab, und betont sein Vertrauen in die Vernunft des Menschen. Aufgrund des Galileis Forscherdrangs, bewirbt er sich am florentinischen Hof als Mathematiker, außerdem erhofft er sich sein finanzielles Auskommen zu sichern. Sagredo bringt noch einmal seine Bedenken, in Bezug auf das klerikale Umfeld am Hof, welches sich eine kosmische Weltordnung ohne das Göttliche wohl eher nicht vorstellen kann und will, zum Ausdruck, welche allerdings weiterhin von Galilei ignoriert werden.
 
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